Kuscheln mit Tripel Karmeliet

Eingetragen bei: Allgemein | 0

Da waren wir nun am Schuften und der Uhrzeiger ging auf 21:00 Uhr. Die Türen des Bierlandes waren längst geschlossen. Eine gewisse Konzentrationsschwäche machte sich breit und Dogado, der Internetprovider, tat auch kund, daß er sich erst in 24 Stunden melden würde.

Was mache ich mit einem Bierfreund, der für mich programmiert und keinen Stundenlohn hat. Naheliegende Lösung ist, ein Bier aufmachen.

Uns beiden hatte sich bisher der Begeisterunggrund für Tripel Karmeliet von der Bosteels Brauerei aus Belgien  nicht offenbart. Im Gespräch darüber, fiel mir auf, daß selbiges Bier jetzt in einer Schaumweinflasche auch als Flaschengärung auftritt. Also beschlossen wir, es zu verkosten.

Was dann passierte, war ein überschäumendes Erlebnis. Feinste Schaumperlen wimmelten und zappelten im Glas. Eine der schönsten Schaumcremes präsentierte sich uns. Ganze zarte Duftnoten von Quitte, Marzipan und leichter Nelke umflirteten unsere Nasen. Beim ersten Schaumschluck schon verkündeten die Geschmacksknospen: „Leute, egal was ihr jetzt noch vorhaben solltet: Wir kuscheln uns ein. Das ist flauschig. Das ist schöner als das edelste Daunenbett. Wir sind dann mal weg.“

Ja, und wir haben auch noch die Gegenprobe mit der kleinen Flasche gemacht. Und ja, es war ok, aber bei weitem nicht so gut. Eher flach, eher kantig und eher nichtssagend. Die Konflikte dieser Welt lagen gestern abend bei 8,4 % Vol. Alkohol und wir haben sie alle gelöst.
   deus kwak und tripel karmeliet

Yes, whe can!

Text und Fotos

Esther Isaak

Hinterlasse einen Kommentar

*